Chronik | Wien
21.08.2018

150 E-Scooter für Wien: ÖAMTC steigt ins Sharing-Geschäft ein

Mindestmietzeitraum ist eine halbe Stunde. Das kostet vier Euro.

Ob Hotelzimmer, Auto oder Moped. Immer mehr Dinge werden gemeinsam genutzt. Die Sharing-Economy boomt und das nutzt nun auch der ÖAMTC: Der Mobilitätsclub steigt ins eScooter-Geschäft ein. "ÖAMTC easy way" heißt der neue Anbieter, der künftig mit 150 Fahrzeugen in Wien unterwegs ist. Abgeholt und abgestellt werden können die eScooter einfach im Geschäftsgebiet (wo es die StVO erlaubt). Es handelt sich um einen sogenannten freefloating Anbieter.

Das Geschäftsgebiet erstreckt sich innerhalb des Gürtels, der Tangente und der Donau. Nutzen könnendas Angebot alle mit gültigem Führerschein. Eine ÖAMTC-Mitgliedschaft ist nicht notwendig.

"Wir starten mit akkubetriebenen Scootern", sagt ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold bei der Präsentation am Dienstag. Es sei garantiert, dass jedes Fahrzeug genügend Akkuladung habe, um damit eine halbe Stunde unterwegs zu sein.

Vier Euro für 30 Minuten

Eine halbe Stunde - das ist auch die Mindestmietdauer. "Damit möchten wir Stress und Unfälle vermeiden", sagte Ernst Kloboucnik, ÖAMTC-Landesdirektor für Wien, Niederösterreich und das Burgenland. 30 Minuten kosten übrigens vier Euro. Jede weitere Minute kostet zusätzlich zehn Cent.

Im Topcase - dem kleinen Koffer - befinden sich stets zwei Helme in unterschiedlichen Größen und Einweg-Hygienehauben.

Konkurrenz

Damit ist der ÖAMTC bereits der vierte Scooter-Anbieter in Wien. Sco2t bietet Elektroroller für 19 Cent die Minute. Um den gleichen Preis ermöglicht Mo2Drive das Fahren mit kultiger Vespa. Und der Anbieter GoUrban verlangt für die Nutzung seiner eMopeds 21 Cent pro Minute.