FILE - In this July 25, 2013 file photo, a rail personnel worker checks the cabin of a derailed train following an accident in Santiago de Compostela, Spain. A Spanish court official said Monday July 29, 2013 that judicial police would soon begin extracting information from the ìblack boxî of a train that crashed last week killing 79 people and injuring some 130 in the countryís worst train accident in decades. It is hoped the box might establish what happened in the final seconds prior to the crash. The investigation has increasingly focused on why the driver failed to brake in time to stop the train from hurtling into a dangerous curve, where it careered off the tracks and slammed into a concrete wall. On Monday, Spainís royal family and leading politicians were to attend a somber Mass in homage to the victims killed and injured. (AP Photo/Lalo R. Villar)

© Deleted - 996609

Zugsunglück in Spanien
07/30/2013

Lokführer hat während Fahrt telefoniert

Der Zug entgleiste mit 153 Stundenkilometern. 79 Menschen sind ums Leben gekommen.

Der Lokführer des entgleisten Zuges in Spanien hat nach Gerichtsangaben zur Zeit des Unglücks telefoniert. Außerdem soll er einen Plan gelesen haben. Die Auswertung der Blackbox deute darauf hin, dass der 52-jährige Lokführer mit einem Angestellten der Bahngesellschaft, womöglich einem Kontrolleur, telefonierte, erklärte das Gericht am Dienstag. Zugleich habe er offenbar einen Plan oder ein anderes Dokument gelesen. Bei dem Unglück bei Santiago de Compostela waren am Mittwochabend 79 Menschen ums Leben gekommen.

Der Zug sei kurz vor der Unglücksstelle mit einer Geschwindigkeit von 192 Stundenkilometern gefahren und nach Auslösung der Bremse wenige Sekunden vor dem Unglück noch immer 153 Stundenkilometer schnell gewesen, als er entgleiste, erklärte das Gericht. Nach dem Unglück wenige Kilometer vor dem Bahnhof der Pilgerstadt hatte sich der Verdacht rasch auf den Lokführer Francisco Jose Garzoin Amo konzentriert. So war vermutet worden, dass der Zug mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in die Kurve einfuhr, wo er entgleiste.

An der Unglücksstelle galt eine Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern. Offenbar bremste der Lokführer aber den Zug nicht rechtzeitig ab. Auf der geraden Strecke davor war Tempo 220 erlaubt. Die Zeitung El Mundo schrieb am Dienstag, es sei "erstaunlich", dass es dem Fahrer selbst überlassen bleibe, wann genau er den Zug abbremst, um die Kurve zu schaffen. Der 52-Jährige wurde nach einer Vernehmung am Sonntagabend unter Auflagen freigelassen, doch wurde gegen ihn ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung in 79 Fällen eingeleitet.

Zugsunglück in Spanien

SPAIN TRAIN ACCIDENT

SPAIN TRAIN ACCIDENT

SPAIN TRAIN ACCIDENT

SPAIN TRAIN ACCIDENT

An official inspects the train engine amongst the

Rescue workers sift through debris and sort out lu

Rescue workers are seen amongst the wreckage of a

SPAIN TRAIN ACCIDENT

Rescue workers stand amongst the wreckage of a tra

SPAIN TRAIN ACCIDENT

Workers walk past the train engine amongst the wre

Derailed cars are removed as emergency personnel w…

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.