Chronik | Welt
24.05.2018

Zugsunglück in Italien: Zwei Tote und 20 Verletzte

Regionalzug stieß in der Nähe von Turin mit einem Sattelschlepper zusammen.

Bei einem Zugsunglück in der Nähe von Turin sind in der Nacht auf Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter der 61-jährige Lokführer. Weitere 20 Personen wurden verletzt, drei davon schwebten in Lebensgefahr, berichteten italienische Medien.

Ein Regionalzug war an einem Bahnübergang mit einem litauischen Sattelschlepper zusammengestoßen. Der Triebwagen und zwei Waggons entgleisten.

 

Laut Polizei soll der aus der Tschechischen Republik abgefahrene Sattelschlepper, der Container transportierte, beim Bahnübergang eine rote Ampel übersehen haben. Der Regionalzug Turin-Ivrea war um 22.27 Uhr vom Turiner Bahnhof Porta Nuova abgefahren. An Bord befanden sich etwa 40 Passagiere. Der Lokführer betätigte die Notbremse, als er merkte, dass die Garnitur entgleiste.

Der Lkw-Fahrer überlebte den Unfall. Er wurde einem Alkohol- und Drogentest unterzogen. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, die Blackbox des Zugs wird geprüft.