Symbolbild

© KURIER/Gerhard Deutsch

Neuseeland
12/18/2015

Witwe pflegte wochenlang toten Ehemann

Nachbarn klagten über Gestank. Polizei entdeckte die stark verweste Leiche.

Eine trauernde Witwe in Neuseeland hat ihren toten Ehemann wochenlang gepflegt und gefüttert, bevor der Leichnam von der Polizei entdeckt wurde. Beamte hätten die stark verweste Leiche in einem Haus in Wellington gefunden, nachdem sich Nachbarn über den Gestank beschwert hätten, erklärte die Polizei am Freitag. Ursprünglich hätten die Polizisten angenommen, dass sie in einem Mordfall ermittelten.

Weil die Leiche schon so sehr verwest war, musste der Tote mittels seiner Zähne identifiziert werden. Eine der "Herausforderungen" sei gewesen, dass die Frau bestritten habe, dass es sich bei der Leiche um ihren Ehemann handle, sagte der ranghohe Polizist Grant Ferguson der Zeitung "New Zealand Herald". Der Mann hatte demnach nicht näher beschriebene Gesundheitsprobleme, die Frau hatte "psychische Probleme". "Sie sagte: 'Das ist nicht mein Mann, das ist ein Fremder, der an dem Tag eintraf, als mein Mann ging'", berichtete Ferguson.

Der Polizeibeamte schätzte, dass die Witwe ihren toten Mann noch etwa sechs Wochen nach seinem Ableben gebadet und gefüttert habe. Das Paar stammte demnach ursprünglich aus Indien.

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