Chronik | Welt
05.12.2017

Zugunglück in Nordrhein-Westfalen mit mehreren Verletzten

Ein Personenzug ist in Deutschland zwischen Krefeld und Neuss auf einen Güterzug aufgefahren. Über die Zahl möglicher Verletzter gibt es widersprüchliche Angaben.

Beim Zusammenprall zweier Züge im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sind am Dienstag mehrere Menschen verletzt worden. Über die Zahl möglicher Verletzter bei dem Zugsunglück in Meerbusch gibt es widersprüchliche Angaben. Ein Sprecher der Feuerwehr Meerbusch sagte der Deutschen Presse-Agentur, es seien nur ein paar Menschen - etwa fünf - verletzt worden, niemand schwer, die Bundespolizei hatte dagegen zuvor von womöglich 50 Verletzten gesprochen.

Ein Personenzug des privaten Betreibers National Express war am Dienstagabend auf einen stehenden Güterwagen aufgefahren. Bis zu 150 Reisende sind von dem Unglück betroffen.

Erschwerter Zugang

Zahlreiche Einsatzkräfte sind vor Ort. Mehrere Feuerwehren aus der Region eilten zur Unfallstelle. Die Versorgung der Menschen im Zug genieße "hohe Priorität", erklärte die Feuerwehr Meerbusch. Ein abgerissener Fahrdraht erschwere derzeit den Zugang zum Zug.

Laut Deutscher Bahn ereignete sich das Unglück gegen 19.30 Uhr auf der Strecke zwischen Krefeld und Neuss. Das Unternehmen und Rettungskräfte bemühten sich um "schnelle Hilfe für die Betroffenen und Klärung der Sachlage", hieß es in der Mitteilung weiter.

Warum der Güterzug, der auf dem Weg von Dillingen nach Rotterdam war, einen Halt eingelegt habe, sei noch nicht bekannt, sagte eine Bahnsprecherin in Berlin.