ARCHIV - Luftaufnahme des Great Barrier Riffs vor der Küste Australiens (undatiertes Handout). Die Korallenriffe sind durch den Klimawandel so massiv gefährdet, dass nach Ansicht australischer Wissenschaftler dringend neue Schutz-Methoden entwickelt werden müssen. Für das Great Barrier Reef vor der australischen Ostküste könnten riesige Schattenspender die einzige Chance sein, um Korallenbleiche und damit das Absterben der Riffe abzuwenden, meint Meeresforscher Ove Hoegh-Guldberg von der Queensland-Universität in Brisbane. Foto: Great Barrier Reef Marine Park Authority +++(c) dpa - Bildfunk+++

© Great_Barrier_Reef_Marine_Park_A/DB

Australien
08/16/2013

USA wollen Bomben am Great Barrier Reef entfernen

Die Luftwaffe hatte die Bomben abgeworfen und Umweltschützer erzürnt.

Die vier Bomben, die die US-Luftwaffe unplanmäßig am Barrier-Riff in Australien abgeworfen hatte, sind geortet worden und sollen geborgen werden. Im Juli hatte vor der Küste des Bundesstaats Queensland ein gemeinsames Manöver der australischen und der US-Marine stattgefunden. Die Piloten zweier Harrier-Jets hatten die Bomben dabei an dem Korallenriff abgeworfen, nachdem ein ziviles Schiff in das eigentliche abgesperrte Zielgebiet geraten war. Die Jets konnten mit den Bomben an Bord nicht landen. Zwei der Bomben enthielten keinen Sprengstoff, die anderen beiden keine Zünder.

Die US-Marine hatte den Abwurf der Bomben verteidigt, er sei mit den australischen Behörden abgesprochen gewesen. Eine Gefahr für Menschen oder die Natur habe nicht bestanden. Die Leitung des Meeresschutzgebiets erklärte, die Bomben befänden sich 30 Kilometer vom nächsten Riff entfernt und könnten sicher geborgen werden. Die Senatorin der Grünen-Partei, Larissa Waters, äußerte jedoch scharfe Kritik. "Ist dies, wie wir uns um unser Welterbegebiet kümmern? Indem wir einer ausländischen Macht erlauben, Bomben darauf zu werfen?" Auch Umweltschützer hatten gegen die US-Aktion protestiert.

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