Der Süden Malawis wurde von den Fluten am schlimmsten getroffen.

© Deleted - 1044654

Malawi/Mosambik
01/19/2015

Südostafrika: 240 Tote bei Überschwemmungen

Die Wassermassen haben zudem rund 150.000 Menschen obdachlos gemacht.

Die seit Tagen andauernden Überschwemmungen in Malawi und dem benachbarten Mosambik haben bis zum Montag mindestens 240 Menschen das Leben gekostet. Die Wassermassen haben in den zwei Ländern im Südosten Afrikas zudem rund 150.000 Menschen obdachlos gemacht.

Die Katastrophenschutzbehörde in Mosambik teilte am Montag mit, die Zahl der bestätigten Todesfälle sei von über 30 auf 71 gestiegen. Die Wassermassen zwangen demnach rund 30.000 Menschen zur Flucht. Die Geflüchteten kamen in Notunterkünften unter.

Etwa 50 Menschen fielen den Fluten demnach allein in der Provinz Zambezia zum Opfer, wo der Fluss Licungo nach den heftigen Regenfällen der vergangenen zehn Tage über die Ufer getreten ist.

Malawi: 120.000 Menschen obdachlos

Der Süden Malawis wurde von den Fluten noch schlimmer getroffen. Etwa 120.000 Menschen sind dort obdachlos, wie das UN-Kinderhilfswerk mitteilte. "Nach dem Überfliegen der gefluteten Bezirke wissen wir, dass das Ausmaß der Überschwemmungen immens ist", sagte der Unicef-Repräsentant in Malawi, Mahimbo Mdoe. "Und da es weiter regnet, wird das Wasser nicht schnell abfließen."

Unicef flog demnach in einer ersten Lieferung 90 Tonnen Hilfsgüter ein, darunter Zelte und Medikamente. Die Regierung war am Freitag noch von etwa 100.000 Obdachlosen und 170 Todesfällen ausgegangen. 30 Menschen gelten in Malawi weiterhin als vermisst.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.