Schweigers Villa wurde nun ebenfalls zum "Tatort".

© EPA/SVEN HOPPE

Deutschland
08/24/2015

Polizeieinsatz an Til Schweigers Haus

Rechte könnten sich für das Flüchtlings-Engagement des "Tatort"-Kommissars revanchiert haben.

In der Nacht zum Montag dürften Unbekannte einen Anschlag auf die Hamburger Villa von Schauspieler Til Schweiger versucht haben. Wie die Bildzeitung online berichtet, ist bei einer Außenbeleuchtung ein Kabel durchtrennt worden. Mindestens ein Täter soll vom Grundstück des 51-jährigen "Tatort"-Kommissars geflüchtet sein. Unklar ist noch, ob sich Schweiger zum Tatzeitpunkt in seinem Wohnhaus befand.

Beamte hatten Gestalten im Garten entdeckt. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf, ein Hubschrauber mit Nachtsichtkamera soll ebenso im Einsatz gewesen sein. Nun ermittelt der Staatsschutz in Richtung Rechte, die Schweigers Einsatz für Flüchtlinge torpedieren wollen.

Nicht der erste Vorfall

2013 hatten Unbekannte Farbbeutel gegen Schweigers Haus geworfen und das Auto seiner damaligen Freundin angezündet. In einem Bekennerbrief hatte eine Gruppe namens "die Tatortverunreiniger_innen" dem Schauspieler vorgeworfen, er habe mit seiner Rolle in dem Kinofilm "Schutzengel" und mit öffentlichen Äußerungen den Einsatz deutscher Truppen in Afghanistan verherrlicht.

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