Das ist keine U-Bahnstation. (Das ist das neue BND-Gebäude in Berlin.)

© APA/EPA/PAUL ZINKEN

Berlin
06/08/2015

Navi lotste Fußgänger zum Geheimdienst

Die Suche nach einer Abkürzung zur U-Bahn endete beim Bundesnachrichtendienst.

Wo bitte geht es hier zur nächsten U-Bahnstation? Genau auf dem Weg dorthin sind drei Fußgänger nachts in Berlin vom Weg abgekommen - und ausgerechnet auf dem Gelände des Bundesnachrichtendienstes gelandet. Ihr Navigationsgerät habe sie ihren Angaben zufolge fälschlicherweise über das abgezäunte Grundstück geleitet, berichtete die Bild-Zeitung am Montag. Die Polizei bestätigte den Vorfall.

Einen politisch motivierten Hintergrund habe der unerwünschte Besuch nicht gehabt. Die drei wollten in der Nacht auf Sonntag nur den Weg zur U-Bahn abkürzen, wie sie den herbeigerufenen Ordnungshütern versicherten, hieß es von der Polizei.

Absperrung überwunden

Warum die Fußgänger trotz Absperrung auf das BND-Gelände gelangen konnten, war unklar. Sie kassierten eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.

Erst im März hatte es Spott für den BND gegeben, als in der neuen Geheimdienstzentrale der Diebstahl von Wasserhähnen entdeckt wurde. Es entstanden schwere Wasserschäden, als die Hauptwasserhähne geöffnet wurden und das Wasser aus offenen Leitungen schoss.

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