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Chronik Welt
10/31/2012

Millionen-Sparplan: Krise trifft Scotland Yard

Heftige Einschnitte stehen der legendären Organisation bevor. Auch die berühmte Zentrale der Londoner Polizei soll verkauft werden.

Der legendären Londoner Polizei Scotland Yard stehen harte Einschnitte und Kürzungen in Millionenhöhe bevor. Insgesamt müssten in den kommenden zweieinhalb Jahren mehr als 500 Millionen Pfund (620 Mio Euro) eingespart werden, kündigte der stellvertretende Polizeipräsident Craig Mackey am Dienstag an. Insgesamt beträgt das Budget der Londoner Polizei 3,6 Milliarden Pfund.

Vorläufigen Plänen zufolge soll unter anderem die berühmte Zentrale "New Scotland Yard" aus den 1960er Jahren in der Nähe der Westminster Abbey verkauft werden. Die Polizei soll in ein kleineres Gebäude umziehen, die anstehende Renovierung des alten Gebäudes würde sich mit viel zu hohe Kosten zu Buche schlagen.

Kein Jobabbau

Auch kleinere Wachen müssen dichtmachen - die genauen Pläne sollen Ende des Jahres feststehen. Man habe bei vielen "Front Counters", wie die kleinen Stationen genannt werden, gerade mal eine Person pro Stunde, die die polizeilichen Dienste in Anspruch nehmen würde.

Stellenkürzungen sind indes nicht geplant - Scotland Yard beschäftigt rund 32.000 Polizisten, sie sollen ihren Job behalten, Auch Auslagerungen in die Privatwirtschaft – wie von der Regierung gewünscht – soll es nicht geben.

Die schwierige finanzielle Lage von Scotland Yard war bereits im Juli bekanntgeworden; seit damals arbeitet man an den Sparplänen. Bis 2015 soll das Sparziel erreicht sein.

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