Chronik | Welt
31.03.2017

Geldtransporter in Bolivien mit Granate überfallen

Zwölf Täter haben mit Maschinengewehren um sich geschossen. Zwei ausgebrannte Fahrzeuge wurden gefunden.

Bei einem Überfall auf einen Geldtransporter in Bolivien haben Räuber Bargeld im Wert von mehr als einer Million Euro gestohlen. Die Täter warfen am Donnerstag in einer ländlichen Gegend nahe der Kleinstadt Robore im Osten des Landes eine Granate auf den Wagen eines US-amerikanischen Sicherheitsdienstes, um ihn anzuhalten.

Dies berichtete einer von zwei Polizisten, die in dem Transporter mitgefahren waren. Die schwer bewaffneten Räuber stahlen demnach das gesamte Geld, das für eine Bankfiliale in der Stadt Puerto Suarez nahe der brasilianischen Grenze bestimmt war.

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Página Siete (@pagina_siete

Keine Festnahmen

Bei der Beute handelte sich nach Angaben des Polizeichefs des Departements Santa Cruz, Ruben Suarez, um 6,6 Millionen Bolivianos (rund 863.000 Euro) sowie um 350.000 US-Dollar (325.975,60 Euro). In der Umgebung von Robore fand die Polizei wenig später zwei ausgebrannte Fahrzeuge, die vermutlich bei dem Überfall benutzt worden waren, sowie großkalibrige Waffen und Munition.

Festnahmen gab es zunächst keine. Medienberichten zufolge gingen die Täter ausgesprochen brutal vor: Die zwölf Räuber in vier Wagen schossen mit Maschinengewehren um sich. Zudem beschädigte die Granate den Motor des Wagens derart, dass dieser unbrauchbar wurde.