Soldiers and police inspect the site of an explosion in the village of Jesus Tepactepec, near the state capital Tlaxcala, March 15, 2013. At least 11 people were killed and 36 others injured on Friday when a truck containing fireworks exploded in a freak accident in the central Mexican state of Tlaxcala, casting a pall over a Catholic procession in honour of a local patron saint. The explosion was ignited when a stray firework fell into a truck carrying more fireworks, said Jose Mateo Morales, director of emergency services for Tlaxcala state. The fireworks were set to be used in a ceremony honouring Jesus Tepactepec, patron saint of a village named after him in the municipality of Nativitas. REUTERS/Imelda Medina (MEXICO - Tags: DISASTER)

© Reuters/STRINGER/MEXICO

Mexiko
03/16/2013

13 Tote bei Feuerwerksunglück

Während einer religiösen Prozession löste eine abgefeuerte Rakete offenbar eine Kettenreaktion aus.

Bei einem Feuerwerksunglück während einer religiösen Prozession sind in Mexiko mindestens 13 Menschen getötet worden. Weitere 154 wurden verletzt, als am Freitag aus zunächst ungeklärter Ursache Feuerwerksraketen in einer Kettenreaktion explodierten, wie ein Sprecher des Zivilschutzes sagte. Das Unglück ereignete sich in der Gemeinde Nativitas im Bundesstaat Tlaxcala, rund 120 Kilometer östlich von Mexiko-Stadt.

"Einige Menschen trugen Feuerwerk, es gab einen Funken und eine Kettenreaktion", erklärte der Sprecher. Nach Zeugenaussagen, die am Samstag die Zeitung Excelsior veröffentlichte, löste eine abgefeuerte Rakete die Tragödie aus, die gegen Stromleitungen stieß und auf die Menschenmenge fiel. Eine weitere Rakete sei anscheinend gegen ein Fahrzeug geflogen, das auch mit Feuerwerkskörpern beladen war, die ebenfalls explodierten.

"Eine Rauchwolke färbte den Himmel schwarz", beschrieb ein Imbissverkäufer der Zeitung Milenio die Lage nach der Explosion. Die Prozession befand sich knapp 150 Meter von der Ortskirche entfernt, als das Unglück geschah.

Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, mehrere von ihnen befanden sich in kritischem Zustand. Daher wurde befürchtet, dass die Zahl der Opfer noch steigen könnte. Staatspräsident Enrique Pena Nieto sprach den Angehörigen der Opfer dieses "schrecklichen Unfalls" sein Mitgefühl aus.

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