Chronik | Welt
18.02.2018

Lawinenabgang in der Schweiz

Zwei Personen wurden verschüttet, die Polizei hatte zunächst zehn Personen unter den Schneemassen vermutet.

Bei dem Lawinenunglück in der Schweiz sind zwei Personen verschüttet worden - und nicht rund zehn, wie die Kantonspolizei Wallis zunächst befürchtet hatte. Das teilte die Behörde am späten Sonntagnachmittag mit. Das Unglück ereignete sich demnach auf 2.500 Metern über Meer. Weitere Informationen sollen am Abend folgen.

Eine Person im Spital

Zuvor hatte die Walliser Polizei bereits darüber informiert, dass im Verlauf des Sonntags im Bergkanton abseits der Pisten mehrere Lawinen niedergegangen seien. Sie seien teilweise spontan ausgelöst worden, teilweise durch Skifahrer oder Skifahrerinnen. Eine Person habe ins Spital gebracht werden müssen.

Die Polizei rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Derzeit herrscht in der Region erhebliche Lawinengefahr - Stufe 3 von 5 auf der Lawinengefahrenskala. Diese ist laut dem Institut für Schnee-und Lawinenforschung SLF die für Wintersportler kritischste Situation: Rund die Hälfte aller tödlichen Lawinen-Unglücke ereignen sich bei dieser Gefahrenstufe.