Chronik | Welt
05.05.2017

Kims Bunker liegt 110 Meter unter der Erde, das Waffenlabor gleich daneben

Geflohene Physiker berichten über Vorbereitungen Nordkoreas auf möglichen US-Angriff.

Die Chancen auf einen US-Angriff auf Nordkorea steigen unaufhaltsam. Die Führung der international isolierten Diktatur ist darauf vorbereitet, wie die deutsche Zeitung Die Welt unter Berufung auf geflohene nordkoreanische Atomphysiker berichtet.

So soll Diktator Kim Jong-un anders als sein Vater Kim Jong-il kein Interesse an dessen luxuriösen Einrichtungen wie Pferderennbahn oder Swimmingpool haben. Er ließ die "Residenz 55" unweit der Hauptstadt Pjöngjang in eine Hochsicherheits-Anlage verwandeln. Der Bunker des Diktators liegt 110 Meter unter der Erde.

Raketenbau

In der Nähe befindet sich eine ähnlich gesicherte Waffenfabrik, in der Indizien zufolge Raketen entwickelt werden. Der militärische Führungsbunker ist noch besser geschützt – er liegt unter einem 220 Meter hohen Felsrücken.