Hund biss Baby in Hessen in den Kopf: Säugling tot

(Symbolbild) © Bild: APA/dpa-Zentralbild/Jan Woitas

Der Hund einer Familie biss einen sieben Monate alten Buben. Unklar, ob Hund zu einer gefährlichen Rasse gehört.

Ein sieben Monate altes Baby ist in Hessen nach einem Hundebiss gestorben. Der Hund der Familie biss den Buben am Montagabend in den Kopf, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag in Darmstadt mitteilten. Die Rettungskräfte brachten das Kind in eine Klinik, wo sein Zustand zunächst stabil war. Am späten Montagabend starb der Säugling jedoch.

Der Vorfall ereignete sich in der Wohnung der Familie in Bad König. Die genauen Umstände waren zunächst unklar. Der Hund, bei dem es sich nach ersten Erkenntnissen um einen Staffordshire-Mischling handeln könnte, wurde in ein Tierheim gebracht. Erst in der vergangenen Woche hatte ein solcher Kampfhund in Hannover einen 27-jährigen Mann und dessen 52-jährige Mutter totgebissen.

Der Vater und die 27 Jahre alte Mutter des Babys stünden unter Schock. Die Polizei sicherte am Dienstagvormittag Spuren vor Ort. Der Hund wurde in ein Tierheim gebracht. Dort sei er als aggressiv beschrieben worden, berichtete eine Polizeisprecherin. Unklar war zunächst, ob der Hund zu den gefährlichen Rassen gehört. Laut Behörden handelt sich den um einen Mischling, bei dem es sich „nach dem äußeren Ansehen um einen Staffordshire-Mix handeln könnte“.

( Agenturen ) Erstellt am 10.04.2018