Chronik | Welt
30.03.2018

Erdbeben der Stärke 6,9 erschütterte Papua-Neuguinea

Laut Warnzentrum besteht in dem pazifischen Inselstaat keine Tsunami-Gefahr mehr.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,9 hat am frühen Freitagmorgen den Inselstaat Papua-Neuguinea erschüttert. Das Beben ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS rund 162 Kilometer von der Stadt Rabaul entfernt in zehn Kilometern Tiefe. Es folgten zwei Nachbeben mit einer Stärke von 5,3 und 5,1.

Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum (PTWC) gab nach dem Beben für Küstengebiete im Umkreis von 300 Kilometern des Epizentrums eine Tsunami-Warnung aus. Von Verletzten oder Schäden wurde bisher nicht berichtet, das Warnzentrum rief die Bevölkerung jedoch auf, weiter wachsam zu sein.

Der Pazifikstaat war erst Ende Februar von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,5 getroffen worden. Dabei kamen mindestens 125 Menschen ums Leben. Papua-Neuguinea liegt nördlich von Australien und gehört zum Pazifischen Feuerring, einer hufeisenförmigen Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans, in der verschiedene Platten der Erdkruste aufeinandertreffen. Die Region wird häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht.