Chronik | Welt
23.02.2018

Doppelanschlag in Mogadischu

In der Nähe des Präsidentenpalasts kam es zu Kämpfen. Dabei sollen mindestens 22 Menschen getötet worden sein.

Bei starken Explosionen in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mehrere Menschen getötet worden. Sicherheitskräfte lieferten sich am Freitag in der Nähe des Präsidentenpalasts Gefechte mit bewaffneten Angreifern. Nach Angaben von Sicherheitskräften wurden dabei mindestens fünf Menschen getötet, darunter zwei Zivilisten.

Die erste Explosion ereignete sich um etwa 18.30 Uhr (Ortszeit), kurz danach folgte eine weitere. In der Nähe der Explosionen befindet sich der Präsidentenpalast sowie mehrere Hotels. Die Kämpfe dauerten noch an, hieß es.

Die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbundene Terrormiliz Al-Shabaab kämpft in Somalia seit Jahren für die Errichtung eines sogenannten Gottesstaates. Bei Anschlägen und Angriffen haben sie Tausende Menschen getötet.