Die größten Erdbeben in der Geschichte

Wenn die Erde zittert: Hunderttausende Menschen haben die letzten 100 Jahre bei Erdbeben ihr Leben verloren.


Am 11. März 2011 wird Japan vom schlimmsten Erdbeben seiner Geschichte erschüttert. Der Erdstoß mit Stärke 8,8 löst einen verheerenden Tsunami aus. Mindestens 1000 Menschen sterben, zahlreiche werden verletzt. Es wird befürchtet, dass sich die Opferzahl noch deutlich erhöhen wird. Ein Tsunami, der die Städte Messina und Reggio di Calabria fast völlig zerstörte, wurde durch ein starkes Seebeben 1908 ausgelöst. 72 000 Menschen kamen dabei ums Leben. Bei einem Beben der Stärke 8,6 starben im Jahr 1920 rund 200 000 Menschen in der chinesischen Provinz Haiyuan. Beim "Großen Kanto-Erdbeben" in Japan starben 142 000 Menschen. Das Beben im Jahr 1923 erreichte eine Stärke von 7,9 auf der Skala. Fast 110 000 Menschen verloren bei einem  Beben der Stärke 7,3 in Turkmenistan ihr Leben. Die Erschütterungen zerstörten im Jahr 1948  die Hauptstadt Turkmenistan. Bei einem Beben der Stärke 7,5 kamen in der chinesischen Provinz Tangshan 1976 nach Regierungsangaben über 250 000 Menschen ums Leben. Unabhängige Schätzungen gehen jedoch von bis zu 600.000 Toten aus. Ein Beben der Stärke vor der Küste Sumatras 9,1 löste im Dezember 2004 einen Tsunami aus. Die Zerstörungen der Flutwelle forderte 228 000 Todesopfer, darunter auch zahlreiche westliche Touristen, die ihren Urlaub in Thailand verbrachten. Ein Beben der Stärke 7,8 erschütterte im Jahr 2008 die Provinz Sichuan. 87 587 Menschen verloren ihr Leben, Hundertausende das Dach über den Kopf. 86.000 Menschen starben 2009 bei einem Beben der Stärke 7,6 in der Kashmir-Region. 200.000 Menschen haben bei einem Beben der Stärke 7 Anfang des Jahres 2010 in Haiti ihr Leben verloren.
(KURIER.at) Erstellt am
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