© APA/Hans Klaus Techt

Deutschland
10/10/2016

Prozess um Teufelsaustreibung beginnt in Frankfurt

Angeklagt sind fünf Südkoreaner, sie sollen eine Frau erstickt haben.

Ein Mordprozess um eine Teufelsaustreibung in Deutschland hat am Montag vor dem Frankfurter Landgericht begonnen. Angeklagt sind fünf Südkoreaner. Sie sollen vor rund zehn Monaten eine Verwandte in einem Frankfurter Hotel qualvoll umgebracht haben. Unter den Angeklagten ist der 16 Jahre alte Sohn der getöteten 41-Jährigen.

Die Koreaner sollen die Frau gemeinsam in einem stundenlangen Gewaltexzess erstickt haben. Die Staatsanwaltschaft geht von dem Mordmerkmal Grausamkeit aus. Außer dem Sohn des Opfers ist noch dessen 15 Jahre alter Cousin angeklagt. Außerdem steht die Cousine des Opfers (44) vor Gericht sowie deren Sohn (22) und deren Tochter (19).

Weil drei der Angeklagten jünger als 21 Jahre sind, verhandelt eine Jugendstrafkammer unter Vorsitz von Richter Ulrich Erlenbruch. Anwesend waren neben den Anwälten drei Dolmetscher, vier Sachverständige sowie zwei gesetzliche Vertreter für die beiden Jugendlichen.

Die Angeklagten sollen Christen sein - mit schamanistischen Einflüssen. Schamanistische Priester opfern bei ihren Riten den Geistern und rufen sie an, auf die Geschicke der Menschen einzuwirken.

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