Pandas in einer Aufzuchtstation. China investiert Millionen in die vom Aussterben bedrohten Tiere.

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China
02/06/2015

Vierter Panda starb an gefährlichem Virus

Alarm in Zuchtstationen: China investiert Millionen in die vom Aussterben bedrohten Tiere.

Große Pandas sind vom Aussterben bedroht. China investiert Millionen, um die Tiere zu züchten und wieder auszuwildern. Aber in einer Aufzuchtstation kursiert nun ein tödliches Virus: Vier Pandas sind dem Caninen Staupevirus (CDV) zum Opfer gefallen. Fachleute sprechen vom schlimmsten Ausbruch der Krankheit in China.

Seit dem Auftreten des Virus in einer Aufzuchtstation nahe der Millionenstadt Xi’an im Dezember waren drei Tiere dem Erreger erlegen, ein weiteres überlebte. Nun starb die sechs Jahre alte Feng Feng ("Phönix") trotz tagelanger Behandlung an Herzversagen: Ärzte hatten bis zuletzt um ihr Leben gekämpft, aber Herz, Leber und Lunge waren bereits schwer geschädigt.

Panda-Forscher Hu Jinchu nannte das Virus den gefährlichsten "Panda-Killer". Das jetzt betroffene Zentrum, das 25 Pandas beherbergt, wurde geschlossen. Alle gesunden Tiere wurden in andere Stationen verlegt.

Noch ist unklar, was den Ausbruch verursacht hat. Manche Experten machen den engen Kontakt der Großen Pandas mit Menschen verantwortlich. Alle Aufzuchtstationen sind in Alarmbereitschaft, manche haben vorläufig Besuche von Touristen abgesagt.

Andere Experten vermuten, dass infizierte Tiere in das Gehege gelangt sein könnten. Die Krankheit tritt oft bei Hunden und Wildtieren auf. Die Übertragung des Virus erfolgt meist über Körperflüssigkeiten, infizierte Nahrung oder Wasser.

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