Chronik | Welt
11.06.2018

Brand am Frankfurter Flughafen: Zehn Menschen verletzt

Die Rauchsäule des Feuers war am Montag gegen 8.00 Uhr weithin sichtbar.

Auf dem Weg zum Gate hat in Frankfurt ein Flugzeugschlepper mit angehängtem Flieger Feuer gefangen. Zehn Menschen mussten sich nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers zur Kontrolle in ärztliche Behandlung begeben. Am Morgen war zunächst nur von sechs Menschen mit Atemwegsreizungen die Rede gewesen. "Die Zahl musste nach oben korrigiert werden", sagte ein Lufthansa-Sprecher am Nachmittag.

Es seien aber weder Fluggäste noch Crewmitglieder betroffen gewesen, zum Glück gebe es auch keine Schwerverletzten. Alle Betroffenen seien Mitarbeiter des Bodenpersonals. Das Flugzeug wurde durch den Brand schwer beschädigt. Da Rauch ins Innere gedrungen sei, wurde auch "das Cockpit massiv durch Rauch beeinträchtigt", wie der Sprecher sagte. Die Rauchsäule des Feuers am Montagmorgen gegen 8.00 Uhr war weithin sichtbar. Nach Angaben der Lufthansa sollte das Schleppfahrzeug den leeren Flieger zum Gate fahren, an dem bereits Passagiere Richtung Philadelphia warteten. Das Flugzeug sei nicht mehr einsetzbar gewesen und durch einen anderen Flieger ersetzt worden.

Warum das Fahrzeug Feuer fing, war bis zum späten Nachmittag unklar. Auch die Schadenshöhe müsse noch durch Techniker ermittelt werden, sagt ein Sprecher. Ob das Feuer schlimmere Folgen hätte haben können, wollte die Lufthansa nicht kommentieren: "An Spekulationen beteiligen wir uns nicht." Auf den laufenden Flughafenbetrieb hatte der Brand nach Angaben eines Sprechers des Betreibers Fraport keine Auswirkungen.