Viele der Flüchtlinge waren in Schlauch- und Holzbooten unterwegs.

© APA/EPA/GERMAN ARMY HANDOUT

Libyen
08/25/2015

3.400 Flüchtlinge in einer Woche vor Libyen gerettet

Seit Jänner wurden 95.000 Menschen in Sicherheit gebracht.

Die EU-Grenzschutzagentur Frontex hat nach eigenen Angaben vergangene Woche fast 3.400 Flüchtlinge vor der libyschen Küste vor dem Ertrinken gerettet. Die meisten Flüchtlinge seien in 27 Einsätzen im Rahmen der Operation "Triton" am Freitag und Samstag gerettet worden, teilte die EU-Agentur am Dienstag mit.

Nach Angaben von Frontex handelte es sich um einen der aufwendigsten Einsätze seit Beginn der Operation im November 2014. Die Migranten seien hauptsächlich aus der Sub-Sahara gekommen und hätten kurz nach Verlassen der libyschen Küste Notrufe an die italienischen Stellen abgesetzt. Viele seien in Holz- und Schlauchbooten unterwegs gewesen. Nach Angaben von Frontex wurden von Jänner bis Juli des laufenden Jahres schon 95.000 Migranten im Mittelmeer gerettet.

Von den tausenden geretteten Flüchtlingen am Wochenende gingen mehr als die Hälfte auf das Konto von Frontex, erklärte der Exekutivdirektor der EU-Agentur, Fabrice Leggeri. An dem Frontex-Einsatz sei auch das norwegische Schiff Siem Pilot beteiligt gewesen, das 963 Flüchtlinge, darunter 71 Kinder, an Bord genommen habe. Sie wurden nach Cagliari auf der italienischen Insel Sardinien gebracht. "Wir hatten noch nie so viele Menschen an Bord", sagte die Kommandantin des Schiffes, Lise Dunham.

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