M 7.3 - 174 km NE of Gisborne, New Zealand

© EPA / USGS HANDOUT

Chronik Welt
03/04/2021

Tsunami-Warnung für gesamten Pazifik nach Beben vor Neuseeland

Das neuerliche Erdbeben hatte eine Stärke von 8,1. Das US-Frühwarnsystem gab eine Tsunami-Warnung heraus.

Ein Beben der Stärke 8,1 hat am Donnerstag eine Tsunami-Warnung für den gesamten Pazifik ausgelöst. Es sei mit bis zu drei Meter hohen Wellen an den Küsten des Inselstaats Vanuatu und des französischen Überseegebiets Neukaledonien zu rechnen, teilte das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum im US-Staat Hawaii mit. Kleinere Wellen könnten sogar Japan, Russland, Mexiko und die Küste Südamerikas erreichen.

Vor der Küste Neuseelands hat es am Freitag (Ortszeit) wieder ein heftiges Erdbeben gegeben. Der nationale Katastrophenschutz rief zunächst Bewohner in einigen Regionen der Nordinsel auf, sich in Sicherheit zu bringen. Nach Daten des United States Geological Survey hatte das Beben um die Inselgruppe Kermadec Islands eine Stärke von 8,1.

Bereits zuvor hatte es in der Region ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,2 gegeben. Das Zentrum lag östlich der neuseeländischen Nordinsel. Das Beben habe sich in der Nacht auf Freitag (Ortszeit) in 94 Kilometern Tiefe ereignet, teilte das örtliche Monitoring-System GeoNet mit. Das US-Frühwarnsystem gab eine Tsunami-Warnung heraus. Über Schäden oder Verletzte lagen zunächst keine Informationen vor.

Der Zivilschutz in Neuseeland forderte Menschen in Küstenregionen auf, sich in höher gelegene Gebiete zu begeben. Die Katastrophenschutzbehörde appellierte an die Bürger, dem Wasser fernzubleiben und die Nachrichten in Radio und Fernsehen zu verfolgen, berichtete die Zeitung "New Zealand Herald". Berichten zufolge sollen die Erschütterungen in der ganzen Region zu spüren gewesen sein, so auch in den Großstädten Auckland, Wellington und Christchurch.

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Nach GeoNet-Angaben ereignete sich das Beben rund 100 Kilometer vor der Küste des Bezirks Gisborne in einer Tiefe von 90 Kilometern. "Hoffe, allen geht es okay da draußen", schrieb Premierministerin Jacinda Ardern auf Instagram, "vor allem denjenigen an der Ostküste, die die volle Wucht des Erdbebens gespürt haben müssen."

Erst im vergangenen Monat hatte Neuseeland der Opfer des schweren Erdbebens von Christchurch vor zehn Jahren gedacht. Am 22. Februar 2011 waren in der größten Stadt der Südinsel 185 Menschen ums Leben gekommen. Das Beben hatte eine Stärke von 6,2.

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