Chronik | Welt
30.07.2018

Waldbrände in Kalifornien: Weiterer Feuerwehrmann getötet

Bei Löscharbeiten von Baum getroffen. Ferguson-Feuer tobt seit zwei Wochen in der Sierra Nevada.

Im Kampf gegen einen riesigen Waldbrand in Kalifornien ist ein weiterer Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Er wurde bei Löscharbeiten am östlichen Rand des sogenannten Ferguson-Feuers im Zentrum des US-Bundesstaates von einem fallenden Baum getroffen und starb noch am Unfallort, wie die Polizei von Mariposa County am Sonntag (Ortszeit) bei Facebook mitteilte.

Das Ferguson-Feuer tobt seit mehr als zwei Wochen in den nebeneinanderliegenden Nationalparks Sequoia und Kings Canyon im Gebirge der südlichen Sierra Nevada. Erst am 14. Juli war ein Feuerwehrmann bei demselben Brand mit einem Bulldozer nahe dem berühmten Yosemite-Nationalpark verunglückt. 30 Prozent des Feuers waren Medienberichten zufolge am Sonntagabend unter Kontrolle.

Bilder von den Bränden und der Zerstörung

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Bei andauernder Hitze und trockenem Wetter wüten nach Angaben der Feuerwehr derzeit 17 größere Brände in Kalifornien. Rund 20.000 Häuser und Wohnungen gelten nicht mehr als sicher, knapp 50.000 Menschen mussten bisher ihr Zuhause verlassen.