Chronik | Welt
26.07.2018

Griechenland: Gerissene Stromleitung entfachte Feuer

Bei den verheerenden Bränden in Griechenland sind mittlerweile mindestens 82 Menschen ums Leben gekommen.

Eine gerissene Stromleitung soll die verheerenden Waldbrände im Osten Athens verursacht haben. Diese Ansicht vertrat am Donnerstag der Bürgermeister der Ortschaft Penteli, die auf dem Hang eines Berges oberhalb der zerstörten Urlaubsregionen liegt. "Ich habe eine abgerissene Leitung gesehen. Da hat alles angefangen", sagte Dimitris Stergiou im griechischen Nachrichtensender 24/7.

Aus den gerissenen Kabeln hätten Funken gesprüht, sagte er. Die Feuerwehr hat bisher keine Ursache für die Brände genannt. Die Justiz hatte bereits am Vortag eine Untersuchung angeordnet. Bei den Bränden waren vergangenen Montag mindestens 82 Menschen ums Leben gekommen. Weite Teile der Urlaubsdörfer Mati, Neos Voutzas und Rafina im Osten Athens wurden zerstört.

Zahlreiche Vermisste

Bei den verheerenden Bränden in Griechenland sind mittlerweile mindestens 82 Menschen ums Leben gekommen, teilte eine Sprecherin der griechischen Feuerwehr Donnerstag früh mit. Allerdings gebe es noch zahlreiche Vermisste.

Unterdessen wurde an der Identifizierung der Opfer gearbeitet. Verwandte geben DNA-Proben im Leichenschauhaus von Athen ab. Die Zahl der Vermissten wird auf etwa 30 geschätzt. Die Polizei geht davon aus, dass mit der Identifizierung der Leichen Klarheit über die genaue Zahl der Vermissten herrschen wird.

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