© UNCROWNED DUKE via REUTERS

Chronik Welt
01/14/2020

Video: Gewaltige Explosion im spanischen Tarragona

Ein Chemiepark in der katalonischen Stadt flog in die Luft. Eine Person ist tot, mehrere Menschen sind verletzt. Die Behörden warnten davor, das Haus zu verlassen.

Bei einer großen Explosion in einem Chemiepark im nordostspanischen Tarragona ist ein Mensch ums Leben gekommen. Außerdem seien bei dem Unfall am Dienstagabend sechs Menschen verletzt worden, teilte der katalanische Innenminister Miquel Buch mit.

Die Identitäten der Opfer wurden zunächst nicht bekanntgegeben. Nach Angaben des betroffenen Unternehmens wird noch ein Mitarbeiter vermisst. Es könne aber sein, dass die Person sich zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in der Fabrik aufgehalten habe, hieß es.

Die Regionalregierung hatte kurz nach der Explosion vor möglichen gesundheitsschädlichen Dämpfen gewarnt. Dafür gebe es inzwischen aber keine Indizien mehr, versicherte der Zivilschutz: Es sei keine Giftwolke freigesetzt worden.

Der Aufruf an die Bewohner dreier umliegender Gemeinden, nicht ins Freie zu gehen und Fenster und Türen geschlossen zu halten, solle die Anrainer vor Gestank und der Staubentwicklung infolge der Explosion schützen.

 

Explosion in einer Petrochemie-Fabrik in Tarragona

Explosion in einer Petrochemie-Fabrik in Tarragona

Explosion in einer Petrochemie-Fabrik in Tarragona

Eine hohe Rauchwolke war nach der Explosion von Weitem zu sehen, wie Videoaufnahmen und Fotos zeigten, die in sozialen Netzwerken gepostet wurden.

Die Explosion, die sich kurz vor 19:00 Uhr ereignete, sei so gewaltig gewesen, dass sie noch in zwei Kilometern Entfernung Gebäude erbeben ließ, berichteten Anrainer. 

 

Laut spanischen Medien ereignete sich der Vorfall im Industriepark La Canonja in der Petrochemie-Fabrik IQOXE (Industrias Químicas del Óxido de Etileno), die jährlich rund 140.000 Tonnen Ethylenoxid und Glykol herstellt. Dieses dient unter anderem zur Herstellung von Reinigungs- und Lösungsmittel.

Im Chemiepark von Tarragona hat unweit der Unglücksstelle unter anderem auch BASF eine Fabrik. Das Gebiet wurde großräumig abgeriegelt, ein Autobahn-Abschnitt gesperrt und mehrere Zugverbindungen mussten den Verkehr einstellen. Nach einigen Stunden konnten die gesperrten Straßen wieder freigegeben werden.

24 Feuerbrigaden kämpften noch Stunden nach der Explosion gegen die Flammen. Der Brand sei aber weitgehend unter Kontrolle, hieß es.

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