Verfolgungsjagd mit Sirene und Blaulicht

Symbolbild

© APA - Austria Presse Agentur

Chronik Welt
11/25/2020

Unfallserie und Raub in Baden-Württemberg geben Rätsel auf

Ein Mann verursachte binnen weniger Stunden mehrere Unfälle, verletzte dabei Menschen und raubte zwei Fahrzeuge. Zweistündige Flucht quer durch Baden-Württemberg.

Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat im Westen Baden-Württembergs innerhalb weniger Stunden einige Unfälle verursacht, mehrere Menschen verletzt und zwei Fahrzeuge geraubt. Nach zweistündiger Flucht quer durch das deutsche Bundesland konnte er in der Gegend von Freiburg nach weiteren Unfällen festgenommen werden. Die Hintergründe waren auch Stunden später noch ungeklärt.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es laut Staatsanwalt und Polizei Karlsruhe am Dienstag gegen 18.40 Uhr in Rheinstetten im Landkreis Karlsruhe zu einem ersten Auffahrunfall mit einer leicht verletzten Person. Der Tatverdächtige flüchtete mit seinem SUV in Richtung Karlsruhe. Dort wurden weitere Unfälle und Verkehrsgefährdungen gemeldet, die dem Mann zugeordnet werden. Nach Polizeiangaben wurde dabei eine 44-jährige Radfahrerin verletzt, die zur Behandlung ins Krankenhaus kam. Schließlich überschlug sich der SUV des Mannes und geriet in Brand.

Autofahrerin mit Messer bedroht

Anschließend habe der Mann eine Autofahrerin mit dem Messer bedroht, ihren Wagen in seine Gewalt gebracht und damit einen weiteren Unfall verursacht. Seine weitere Flucht führte ihn vermutlich über die A5 Richtung Süden. Bei Herbolzheim habe er sich dann eines Lastwagens bemächtigt. Bei der Auffahrt auf die A5 kam es zum Zusammenprall mit einem Auto. Es wurde offenbar über eine längere Strecke vom Lkw mitgeschleift und die beiden Insassen dabei verletzt. Um 20.50 Uhr habe die Polizei den Tatverdächtigen schließlich in der Nähe von Riegel (Landkreis Emmendingen) festgenommen.

Polizei sucht Zeugen

Warum der Tatverdächtige die Unfälle verursachte, dabei Menschen verletzte und Fahrzeuge raubte, war nach Angaben eines Polizeisprechers in der Nacht zum Mittwoch "noch völlig offen". Die Polizei - allein in Karlsruhe waren rund 80 Beamte im Einsatz - ermittelt derzeit die näheren Umstände der einzelnen Taten und sucht dazu nach Zeugen und weiteren Geschädigten.

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