Wollte E-Zigarette von Gleisen aufheben: Bursch (17) stirbt bei Stromschlag

Underground train in Berlin
Der 17-Jährige wollte seine unter einen stehenden Zug gefallene Vape von den Gleisen fischen. Dabei erlitt er einen fatalen Stromstoß.

Zusammenfassung

  • 17-Jähriger stirbt in Berliner U-Bahnhof Deutsche Oper durch Stromschlag beim Versuch, eine E-Zigarette aus dem Gleisbett zu holen.
  • Der Jugendliche berührte beim Bergen der Vape eine stromführende Schiene und erlitt einen tödlichen Stromstoß.
  • Laut Polizei sind die Schienen auch bei abgestellten Zügen unter Strom, wodurch jederzeit Lebensgefahr besteht.

Ein Jugendlicher hat in einem Berliner U-Bahnhof einen tödlichen Stromschlag erlitten, als er seine heruntergefallene E-Zigarette aus dem Gleisbett holen wollte

Nach Polizeiangaben hatte der 17-Jährige zu einer feiernden Gruppe im Bahnhof Deutsche Oper gehört und versucht, sich seine unter einen stehenden Zug gefallene Vape wiederzuholen. Dabei kam er an die Schiene und erlitt den fatalen Stromstoß. Der Jugendliche starb noch an Ort und Stelle.

Einem Polizeisprecher zufolge werden in U-Bahnhöfen wie der Deutschen Oper neben Bahnen mitunter auch Züge vorübergehend abgestellt. Demnach wären die Schienen aber auch ohne den auf dem Gleis stehenden Zug unter Strom gestanden. Ein Stromschlag durch Berühren der Schiene sei in solchen Fällen immer möglich.

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