© APA/AFP/NIROJ CHAOULAGAIN

Chronik Welt
09/13/2020

Toten bei Erdrutsch in Nepal: Suche nach Vermissten

Mindestens elf Tote.

Ein Erdrutsch hat in Nepal mindestens elf Menschen das Leben gekostet. Nach weiteren 21 Vermissten wurde am Sonntag in dem Ort Bahrabise in Zentralnepal unter den TrĂŒmmern gesucht, wie Behörden mitteilten. Sintflutartige RegenfĂ€lle hatten einen Berg zum Einsturz gebracht, die Erdmassen erfassten den Ort in dem Bezirk am Samstag um Mitternacht, wie BĂŒrgermeister Nimphunjo Sherpa mitteilte.

Bahrabise und die Umgebung gehören zu den Regionen, die am stĂ€rksten von dem Erdbeben 2015 getroffen wurden. Die Aufbauarbeiten seien dort noch in Gang gewesen, hieß es. Die Mure zerstörte demnach mehr als 100 HĂ€user in dem Ort im Bezirk Sindhupalchowk, der an Tibet grenzt. Seit Juni gab es dort bereits drei grĂ¶ĂŸere Erdrutsche. "Wir befĂŒrchten mehr Erdrutsche, weil der Boden nach dem Erdbeben brĂŒchiger geworden ist", sagte Sherpa. Die Gemeine plant, einige Siedlungen an gefĂ€hrdeten Stellen umzuverlegen.

Die vom Monsunregen ausgelösten Muren haben seit Mai mindestens 250 Menschen in Nepal das Leben gekostet, wie aus Zahlen des Innenministeriums hervorgeht.

Jederzeit und ĂŒberall top-informiert

UneingeschrÀnkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.