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© APA/AFP/ANDY BUCHANAN / ANDY BUCHANAN

Chronik Welt
06/08/2021

Seenotretter in Schottland wollte Einsätze: Notrufe gefälscht

Wegen der Notrufe wurden Hubschrauber, Rettungsboote und Personal eingesetzt. Kosten von 200.000 euro sollen entstanden sein.

Mit gefälschten Notrufen hat ein freiwilliger Seenotretter in Schottland versucht, seine Chancen auf Einsätze mit der Helfertruppe zu erhöhen. Dafür verurteilte ein Gericht in der Stadt Elgin den 20-Jährigen am Dienstag zu 240 Stunden gemeinnütziger Arbeit. Wegen der Notrufe wurden Hubschrauber, Rettungsboote und Personal eingesetzt, die Kosten bezifferte die Staatsanwaltschaft auf insgesamt 170.000 Pfund (knapp 200.000 Euro).

Der junge Mann hatte die Vorwürfe eingeräumt. Er schloss sich im Mai 2019 den Seerettern in seinem Wohnort Buckie an der Nordostküste an. Die Anrufe machte er zwischen Juni und August 2019. Er war dabei stets in der Nähe der Rettungsstation, damit er sich auf das Notsignal hin sofort melden konnte.

"Gefälschte Notrufe sind eine sehr ernste Angelegenheit", sagte Einsatzleiter Ross Greenhill. "Sie binden lebenswichtige Ressourcen und drohen, die Hilfen denjenigen zu entziehen, die sich tatsächlich in großer Gefahr befinden. Das kann schwerwiegende Folgen haben." Der 20-Jährige habe helfen wollen, aber jedes Mal das Leben seiner Kameraden riskiert.

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