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Chronik Welt
12/29/2021

Seebeben von 5,7 erschütterte Kreta

Immer wieder kam es in den vergangenen Monaten zu seismischen Aktivität in dieser Region. Tsunamis und Schäden blieben aber aus.

Ein Beben der Stärke 5,7 hat am Mittwoch um kurz nach 5.00 Uhr (Ortszeit) die Menschen auf Kreta aus dem Schlaf gerissen. Das Zentrum des Bebens lag nur wenige Kilometer südlich der Küste der griechischen Insel in einer Tiefe von rund 67 Kilometern.

Der Seeboden in der Region kommt derzeit nicht zur Ruhe - regelmäßig verzeichnet das Geodynamische Institut Athen dort derzeit mittelstarke Beben.

Erst Ende September war bei einem starken Erdbeben auf Kreta ein Mensch ums Leben gekommen. Mitte Oktober hat ein Seebeben der Stärke 6,1 erneut die Menschen auf Kreta und in Ortschaften der südwestlichen Küste der Türkei aufgeschreckt. Über Schäden war zunächst aber nichts bekannt. Bei Beben in dieser Tiefe ist normalerweise auch die Tsunami-Gefahr sehr gering, sagte ein griechischer Seismologe der griechischen Zeitung To Proto Thema bei den vergangenen Beben.

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