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Chronik | Welt
07/14/2019

Schweres Erdbeben vor der Küste Australiens

Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben. Auch in Indonesien bebte die Erde.

Vor der Küste im Nordwesten Australiens ist es zu einem schweren Erdbeben gekommen. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 6,6 an.

Demnach ereignete sich das Beben gegen 7.39 Uhr MESZ rund 200 Kilometer westlich der australischen Stadt Broome in einer Tiefe von zehn Kilometern. Wie es auf der Website der australischen Meteorologie-Behörde hieß, lag keine Tsunami-Bedrohung vor.

Auch Indonesien wurde von einem schweren Erdbeben erschüttert. Die amerikanische Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 7,3 an. Demnach ereignete sich das Beben gegen 11.10 Uhr MESZ im Süden von Halmahera, der größten Insel der Molukken, in einer Tiefe von zehn Kilometern.

Am Samstag hatte bereits im Süden der Philippinen die Erde gebebt. Mindestens 25 Menschen wurden dabei verletzt. Zahlreiche Häuser, Wohnungen und öffentliche Gebäude wurden bei dem Beben der Stärke 5,5 am frühen Morgen beschädigt, wie der Zivilschutz am Samstag mitgeteilt hatte.

Die Philippinen, Indonesien und Nordaustralien liegen am Pazifischen Feuerring, an dem sich rund 90 Prozent aller Erdbeben weltweit ereignen. Bei dem letzten schwereren Beben in den Philippinen mit einer Stärke von 7,1 waren im Oktober 2013 mehr als 220 Menschen getötet worden.