© REUTERS/SIMON DAWSON

Chronik Welt
08/03/2020

Schmugglerkatze flüchtete aus Hochsicherheitsgefängnis

Drogen und SIM-Karten wurden der Katze zum Verhängnis, doch ihr gelang die Flucht.

Verbrecher auf vier Pfoten: In Sri Lanka ist eine Schmuggler-Katze nur einen Tag nach ihrer "Festnahme" wieder aus dem Hochsicherheitsgefängnis Welikada geflohen. Wie ihr das gelang, darüber schwieg sich die Gefängnisverwaltung aus.

Medien des Inselstaates wussten zu berichten, dass die Katze offenbar im Gefängnis gelebt hat. Sie soll für die Gefangenen Drogen und SIM-Karten für Mobiltelefone geschmuggelt haben.

Erwischt wurde sie nach offiziellen Polizeiangaben am Samstag mit fast zwei Gramm Heroin, zwei SIM-Karten und einem Speicherchip - alles in einem kleinen Plastiksackerl verstaut und um den Hals der Katze gebunden. Zur Strafe wurde das Tier in einen Raum gesperrt, doch schon am nächsten Tag war ihr die Flucht gelungen, wie die Zeitung Aruna am Montag berichtete. Die Gefängnisverwaltung äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

Die Katze dürfte aber schon länger aktiv gewesen sein. Auch über mögliche weitere Komplizen wurde spekuliert. In den vergangenen Wochen hatten sich jedenfalls nach Angaben der Gefängnisverwaltung Vorfälle gehäuft, bei denen Drogen, Handys und Ladegeräte über die Mauern der Haftanstalt geworfen wurden.

Adler als Drogenlieferant

Es ist nicht der erste Fall, in dem Kriminelle in Sri Lanka ein Tier für ihre Zwecke einsetzen: Vergangene Woche beschlagnahmte die Polizei einen Adler, der mutmaßlich für die Drogenlieferung in einem Vorort der Hauptstadt Colombo eingesetzt worden war.

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