Kurioser Besuch bei Penny: Plötzlich stürmen Schafe die Filiale

Eine große Gruppe Schafe drängt sich in einem Supermarkt zwischen Regalen.
Im deutschen Burgsinn stürmten 50 Schafe während der Öffnungszeiten eine Penny-Filiale und hinterließen dabei eine "ziemliche Sauerei".

Einen äußerst kuriosen Besuch erlebte der Penny-Markt im unterfränkischen Burgsinn (Deutschland) am Montagmorgen. Während der regulären Öffnungszeit spazierten statt der sonst üblichen Kundschaft plötzlich rund 50 Schafe durch die Filiale des Discounters.

Wie konnten sich die Schafe in den Penny verirren?

Wie Marktleiter Jürgen Kippes dem Spiegel berichtete, entdeckte er die tierischen Eindringlinge bei den Selbstscannerkassen, nachdem ihn eine Mitarbeiterin gerufen hatte. Glücklicherweise konnte der Schäfer schnell ausfindig gemacht werden, denn die Herde umfasst eigentlich etwa 600 Tiere. Ein kleiner Teil habe sich jedoch losgelöst und verirrt, bis die Schafe schließlich auf dem Parkplatz des Marktes landeten, so Kippes.

Dort folgten sie einer Kundin in die Filiale. Diese trug eine Tasche bei sich, in der es offenbar raschelte – vermutlich hielten die Schafe das Geräusch für Futter.

Schafe hinterließen "ziemliche Sauerei"

Die ungebetenen Besucher erwiesen sich jedoch als hartnäckig. Erst nach etwa 20 Minuten gelang es einer Mitarbeiterin, die Tiere zu vertreiben, indem sie kräftig auf das Kassenband schlug. Daraufhin verließen die Schafe den Markt, kamen allerdings nicht weit.

Vor dem Eingang blieb die Herde erneut stehen, bis schließlich der Schäfer eintraf und seine Tiere einsammelte. Größere Schäden entstanden nicht. „Es gab eine ziemliche Sauerei an der Kasse, weil die Tiere viel Kot hinterlassen haben, aber das ließ sich relativ schnell beseitigen“, erklärte Kippes.

Den geringen finanziellen Schaden wird der Markt dem Schäfer nicht in Rechnung stellen.

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