Chronik | Welt
30.10.2018

Rückgang um 60 Prozent: Weltweit immer weniger Wildtiere

Hauptgrund ist der Verlust von Lebensraum für Tiere, durch Landwirtschaft, Bergbau und das Wachsen der Städte.

Die Zahl der weltweit lebenden Wildtiere ist laut einem Bericht der Umweltschutzorganisation WWF in den vergangenen Jahrzehnten drastisch geschrumpft. Zwischen 1970 und 2014 sei die Zahl der in Wildnis lebenden Wirbeltiere durch menschliche Aktivitäten um 60 Prozent zurückgegangen, heißt es im am Dienstag veröffentlichten WWF-Weltzustandsbericht 2018.

Hauptgrund ist demnach der Verlust von Lebensraum für Tiere etwa durch Landwirtschaft, Bergbau und das Wachsen der Städte.

"Die Situation ist wirklich schlecht, und sie wird immer schlechter", sagte WWF-Direktor Marco Lambertini der Nachrichtenagentur AFP. Er mahnte, Naturschutz bedeute nicht nur, beliebte Tiere wie Tiger, Pandas und Wale zu schützen. Für den Menschen könne es keine Zukunft geben, wenn die Erde ihrer biologischen Vielfalt beraubt werde.