© EPA/ETIENNE LAURENT

Chronik Welt
08/17/2020

Rekordverdächtig: Mehr als 54 Grad im Death Valley

An einer Messtation in Furnace Creek in Kalifornien wurde die extreme Temperatur am Sonntag verzeichnet.

Es könnte einer der höchsten, verzeichneten, verlässlichen Werte sein, seit die Menschheit Temperaturen misst. Im Death Valley in Kalifornien wurden am Sonntag, um 15.41 Uhr, unerträgliche 54,4 Grad Celsius aufgezeichnet. Die Messtation befindet sich im  Besucherzentrum Furnace Creek, nahe der Grenze zu Nevada.

Zwar handle es sich um eine unbestätigte Zahl, wie die NWS Las Vegas berichtete, doch: "Wenn sich das bestätigen lässt, handelt es sich um die höchste aufgezeichnete und verifizierte Temperatur seit Juli 1913 im Death Valley." Damals wurden 56,7 Grad gemessen - Weltrekord. Experten zweifeln die Richtigkeit der Messdaten allerdings an - weshalb auch ein Temperaturrekord aus Libyen - 58 Grad im September 1922 - international von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) nicht anerkannt wird.

Sollte die aktuelle Rekordtemperatur verifiziert werden, wäre es jedenfalls der heißeste August-Tag in den USA seit Beginn der Messgeschichte.

Das Death Valley ist der heißeste, trockenste Ort und mit bis zu 86 Metern unter dem Meeresspiegel einer der tiefsten Stellen in den USA. Die Form des schmalen Beckens trägt dabei maßgeblich zu den Temperaturen bei, denn die steilen Berge drumherum strahlen die Hitze zurück ins Tal. Zudem sorgen die klare und trockene Luft sowie der spärliche Bewuchs von Pflanzen dafür, dass der Boden sich im Sonnenlicht stark erwärmt

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