Kuba. (Symbolbild)

© Getty Images/B&M Noskowski/IStockphoto.com

Chronik Welt
04/04/2019

Papiermangel: Kuba muss Umfang der Zeitungen halbieren

Die Karibikinsel leidet merklich unter dem wirtschaftlichem Niedergang des verbündeten Venezuela.

Die Zeitungen in Kuba werden dünner: Aus Papiermangel müsse der Umfang einer Reihe von Publikationen reduziert werden, berichtete die Zeitung "Granma" am Donnerstag. Am Mittwoch und am Freitag werde die Zeitung der Kommunistischen Partei nur noch mit acht statt wie bisher mit 16 Seiten erscheinen.

Auch die Wochenblätter "Granma Internacional", "Trabajadores", "Orbe y Opciones" müssten ihren Umfang halbieren. "Juventud Rebelde", die Zeitung des Kommunistischen Jugendverbandes, werde samstags künftig nicht mehr erscheinen. Die Änderungen treten demnach am Freitag in Kraft.

Kein Papier verfügbar

"Schwierigkeiten bei der Verfügbarkeit von Zeitungspapier" machten diesen Schritt notwendig, hieß es in der Mitteilung. Die sozialistische Karibikinsel leidet unter dem wirtschaftlichen Niedergang des verbündeten Venezuela. Das südamerikanische Land liefert Kuba seit langem Öl zum Vorzugspreis, das die Regierung in Havanna dann auf dem Weltmarkt verkauft. Wegen der schweren Wirtschaftskrise in Venezuela wurden diese Lieferungen zuletzt immer weiter reduziert.

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