Japan: Enorme Schneemassen fordern 46 Todesopfer

Bisher wurden in Japan mehr als 550 Menschen durch die heftigen Schneemassen verletzt.
Mehrere Soldaten in Winteruniform arbeiten bei starkem Schneefall neben einem Militärfahrzeug vor einem verschneiten Haus.

Heftiger Schneefall hat in Japan in den vergangenen Wochen den Tod von 46 Menschen verursacht. 558 weitere Menschen wurden bisher verletzt, wie die japanischen Behörden am Dienstag mitteilten.  

Viele tödliche Unfälle ereigneten sich demnach, als Schneemassen von Dächern auf Bewohner fielen oder weil Menschen beim Schneeräumen stürzten. Schneefall von zum Teil bisher unbekanntem Ausmaß geht seit Ende Jänner vor allem über den Norden Japans nieder.

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People remove snow near a house in Aomori, northeastern Japan, as heavy snow continues to hit the region

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Japan: Enorme Schneemengen und Lawinengefahr

Städte wie Aomori sind unter bis zu zwei Meter hohen Schneeverwehungen begraben. Bewohner sind seit Tagen in ihren Häusern eingeschlossen, Schulen und Geschäfte blieben geschlossen. In Aomori stiegen die Temperaturen letzte Woche plötzlich deutlich an. Es wurden etwa acht Grad Celsius gemessen. 

Dadurch erhöhe sich die Gefahr von Lawinen sowie schweren, nassen Schneemassen, die von den Dächern herabfallen und Verletzungen oder sogar Todesfälle verursachen könnten, warnten die Behörden.

"Wir bitten die Bewohner, vorsichtig zu sein und auf Schneefall und Lawinen zu achten." In vielen Fällen stürzten Schneemassen von den Häusern auf Menschen und begruben diese unter sich. Oder Menschen stürzten bei dem Versuch, den Schnee zu räumen, von ihren Dächern.

Besonders entlang der Küste zum Japanischen Meer lösten die Schneemassen Verkehrschaos aus. 

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