Chronik | Welt
19.11.2018

"Feuervulkan" in Guatemala ausgebrochen

Der Volcán de Fuego spuckt wieder Feuer. Bei einem Ausbruch im Juni kamen über 190 Menschen ums Leben.

Der " Feuervulkan" ("Volcán de Fuego") in Guatemala, dessen Ausbruch im Juni mehr als 190 Menschen das Leben kostete, hat erneut Asche und Lava gespuckt. Die Aschesäule sei bereits mehr als tausend Meter hoch, sagte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde Conred, David de Leon, am Sonntag vor Journalisten. Demnach handelt es sich bereits um den fünften Ausbruch des Feuervulkans in diesem Jahr.

In mindestens sieben Orten an den südwestlichen Hängen des Vulkans regnete es dem Sprecher zufolge Asche. Eine Evakuierung sei aber zunächst nicht angeordnet worden. Der 3.763 Meter hohe Vulkan liegt 35 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Zuletzt war er zwischen dem 6. und 9. November ausgebrochen. Damals gab es keine Opfer oder Schäden.