Chronik | Welt
24.07.2018

Femen-Gründerin tot aufgefunden

Oksana Shachko wurde am Montag tot in ihrer Pariser Wohnung aufgefunden.

Die 33-jährige Oksana Shachko, eine Mitbegründerin der Frauenrechtsbewegung Femen, wurde tot in ihrer Wohnung in Paris aufgefunden. Die Hintergründe sind noch unbekannt, laut einigen Medienberichten soll aber ein Abschiedsbrief neben Shachkos Leiche gelegen sein.

"Die furchtlose und verwundbare Oksana Shachko hat uns verlassen. Wir trauen zusammen mit ihren Verwandten und Freunden und erwarten die offizielle Version der Polizei. Im Moment ist bekannt, dass Oksanas Leiche gestern, am 23. Juli, in ihrer Pariser Wohnung gefunden wurde", heißt es in einem Eintrag auf dem offiziellen Blog von Femen.

Seit der Gründung 2008 ist Femen immer wieder mit provokanten Aktionen, wie etwa oben-ohne-Protest, aufgefallen. Shachko gehörte zu den bekanntesten Aktivistinnen der Organisation.

Wer Selbstmordgedanken hat, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits das Sprechen über die Gedanken dabei, sie zumindest vorübergehend auszuräumen. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich an die Telefonseelsorge wenden: Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt Ärzte, Beratungsstellen oder Kliniken. Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person von Depressionen betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefon-Seelsorge in Österreich kostenlos unter der Rufnummer 142.

www.suizid-praevention.gv.at

Das neue österreichische Suizidpräventionsportal www.suizid-praevention.gv.at bietet Informationen zu Hilfsangeboten für drei Zielgruppen: Personen mit Suizidgedanken, Personen, die sich diesbezüglich Sorgen um andere machen, und Personen, die nahestehende Menschen durch Suizid verloren haben. Das Portal ist Teil des österreichischen Suizidpräventionsprogramms SUPRA des Gesundheitsministeriums.