Chronik | Welt
13.08.2018

Erdbeben auf Lombok forderte mehr als 400 Tote

350.000 Bewohner der indonesischen Ferieninsel sind obdachlos, mehr als 1.000 Verletzte.

Bei dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok vor einer Woche sind nach jüngsten Angaben mehr als 400 Menschen ums Leben gekommen. Die indonesische Katastrophenschutzbehörde geht nach einer aktuellen Zwischenbilanz von Montag jetzt von mindestens 436 Todesopfern aus. Zudem gab es mehr als 1.350 Verletzte.

Hunderte Millionen Euro Sachschaden

Mehr als 350.000 Inselbewohner sind derzeit obdachlos. Der Sachschaden wird auf umgerechnet mehr als 300 Millionen Euro geschätzt.

Mehrere Nachbeben

Das Beben der Stärke 6,9 hatte die Nachbarinsel von Bali am Sonntag vergangener Woche erschüttert. Seither gab es immer wieder Nachbeben, was auch die Suche nach weiteren Opfern erschwert. Bisher war die Zahl der Todesopfer auf 392 geschätzt worden. Befürchtet wird, dass es noch mehr werden.

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Immer wieder bebt dort die Erde, oder es brechen Vulkane aus.