Chronik | Welt
10.01.2019

22 Verletzte bei Brand in Wohnhaus in Toulouse

Feuer brachte Gebäude teilweise zum Einsturz. Benachbartes Hotel evakuiert.

Bei einem Brand in einem Wohnhaus in der südwestfranzösischen Stadt Toulouse sind 22 Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Nachdem das Feuer sich sehr schnell im Treppenhaus ausgebreitet habe, sei das vierstöckige Gebäude teilweise eingestürzt, berichtete die Feuerwehr am Donnerstag. Auch ein benachbartes Hotel musste evakuiert werden.

Bei dem nächtlichen Brand wurden in dem Wohnhaus nach Angaben der Rettungskräfte 20 Menschen verletzt, bei den Löscharbeiten erlitten zudem zwei Feuerwehrleute Verletzungen. Die insgesamt knapp 120 Feuerwehrleute brachten das Feuer in der Früh unter Kontrolle.

Die Flammen hatten sich schnell und "mit großer Heftigkeit" in dem Treppenhaus des Wohnhauses ausgebreitet, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Sylvain Gergaud. Sein Kollege Sebastien Verge sagte der Nachrichtenagentur AFP, ein Teil des Treppenhauses sei aus Holz gewesen. Das könne die Schnelligkeit erklären, mit der sich das Feuer ausgebreitet hatte. Aus dem Wohnhaus sowie aus dem angrenzenden Hotel wurden insgesamt 72 Menschen in Sicherheit gebracht.

Die zuständige Präfektur erklärte, vor dem Brand sei das Wohnhaus nicht in einem ordnungswidrigen Zustand gewesen. Die Feuerwehr teilte mit, die Stadtverwaltung werde das Gebäude nun sperren.