Chronik | Österreich
20.01.2018

Zwei Verschüttete bei Lawinenabgänge am Arlberg

Ersthelfer retteten in Lech einen 41-jährigen Skifahrer.

Zwei Wintersportler sind bei einem Lawinenabgang in Lech am Arlberg am Freitagnachmittag verschüttet worden. Beide blieben auch dank der schnellen Hilfe durch andere Wintersportler unverletzt.

Ein 32-jähriger Snowboarder und ein 41-jähriger Skifahrer waren im freien Skiraum im Bereich Muttamahd unterwegs gewesen, als sich im mittleren Teil des Tiefschneehangs ein nach Polizeiangaben 50 Meter breites und 250 Meter langes Schneebrett löste. Der Lawinenabgang war von vier Personen beobachtet worden, die die Rettungskräfte alarmierten und sofort mit der Suche nach den Verunglückten begannen. Die Ersthelfer konnten den Skifahrer nach rund acht Minuten in einer Tiefe von etwa 80 Zentimetern unverletzt ausgraben. Der Snowboarder konnte sich selbst befreien. Beide Personen wurden durch die Pistenrettung Lech erstversorgt und ins Tal gebracht.

Auf der Tiroler Seite des Arlbergs im sogenannten Baggentobel in St. Anton hatten drei niederländische Skifahrer eine Lawine ausgelöst. Da die drei Variantenfahrer nicht wussten, ob sich in dem Tobel weitere Skifahrer befanden, schlugen sie Alarm. Eine Suchaktion der Pistenrettung und Alpinpolizei mit zwei Rettungshubschraubern wurde am späten Nachmittag beendet, nachdem sich keine Hinweise auf Verschüttete ergeben hatten.