Chronik | Österreich
28.05.2017

Zillertal: Aufwendige Bergung nach Paragleiterabsturz

Bergretter bargen Deutschen in unwegsamen Gelände von Baumwipfel aus 30 Metern Höhe.

Ein Paragleiterpilot aus Deutschland ist am Sonntag im Zillertal im unwegsamen Gelände abgestürzt und an einem Baumwipfel in rund 30 Metern Höhe hängen geblieben. Der 57-Jährige musste rund eine Stunde ausharren, ehe ihn Bergretter aus seiner misslichen Lage befreiten. "Die Bergung gestaltete sich äußert schwierig", sagte Andreas Schneeberger, Ortsstellenleiter der Bergrettung Mayrhofen, der APA.

"Ein Bergretter musste mit einer laufenden Motorsäge auf dem Weg zu dem Verunglückten alle Äste abschneiden, um den Urlauber zu befreien", schilderte der Einsatzleiter. Für eine Bergung mit einem Notarzthubschrauber sei das Gelände zu schwierig gewesen. Der Deutsche blieb nahezu unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.

Zudem mussten die Rettungskräfte die rund 30 Meter hohe Fichte fällen, um den Paragleitschirm zu bergen. Der Absturz hatte sich kurz vor 14.30 Uhr in der sogenannten Paschingwand im Gemeindegebiet von Mayrhofen (Bezirk Schwaz) ereignet.