Die Tiere sitzen auf einem Kamm unterhalb der Bretterwandspitze fest.

© privat

Osttirol
11/28/2013

Ziegen auf 2.000 Meter: Versorgung gewährleistet

Tierbesitzer und Jagdleiter legten in unmittelbarer Nähe der Tiere Futter aus.

Die Versorgung von neun Ziegen und einem Schaf, die am Mittwoch von Tourengehern auf einem Kamm unterhalb der Bretterwandspitze im Gemeindegebiet von Matrei in Osttirol in einer Höhe von rund 2.000 Metern entdeckt worden sind und sich verstiegen haben dürften, ist laut dem Osttiroler Amtstierarzt sichergestellt: "Die Tiere haben derzeit Wasser in Form von Schnee und ausreichend Futter".

Um ihre Versorgung zu gewährleisten, hätten der Tierbesitzer und der Jagdleiter in unmittelbarer Nähe der Tiere Futter ausgelegt, hieß es in einer Aussendung des Landes am Freitag. Damit sollen sie auch aus dem Bereich der Bretterwand in den darunter liegenden Wald gelockt werden.

Amtstierarzt Vinzenz Guggenberger wollte nicht von einem "Tierdrama am Berg" sprechen: „Wenn sich das Wetter stabilisiert und sich die Schneedecke festigt, können die Tiere den Bereich Bretterwand selbstständig in Richtung des darunterliegenden Waldes verlassen“.

Eine Hubschrauberbergung werde nicht in Betracht gezogen, da die Tiere durch den Fluglärm in steileres und lawinengefährlicheres Gebiet flüchten könnten. Eine Bergung zu Fuß wäre laut fachlicher Expertise der Bergrettung und der Alpinpolizei bei den derzeitigen Verhältnissen zu gefährlich, hieß es.

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