Chronik | Österreich
07.11.2018

Zeitumstellung: Österreicher wollen Ende des Uhren-Drehens

Die Mehrheit ist für eine ständige Sommerzeit. Männer sind stärker für das Ende der Zeitumstellung als Frauen.

Auch wenn sich die Abschaffung der Zeitumstellung in der EU noch um einige Jahre verzögern dürfte - die Österreicher hoffen laut einer aktuellen market-Umfrage zu 78 Prozent auf ein Ende des Uhren-Drehens. 51 Prozent präferieren die von der Bundesregierung angepeilte dauerhafte Sommerzeit, 27 Prozent wäre die ständige Winterzeit lieber.

Frauen präferieren Status quo

market hat im Oktober 800 Personen über 15 Jahre online zu dem Thema befragt. Betrachtet man die Ergebnisse im Detail, so zeigt sich, dass Männer die dauerhafte Sommerzeit deutlich stärker befürworten als Frauen - zu 58 gegenüber 45 Prozent. Die Meinungsforscher erklären das mit dem Bedürfnis der häufiger Vollzeit arbeitenden Männer nach mehr Zeit mit der Familie bei Tageslicht.

Der Wunsch nach einer dauerhaften Winterzeit ist wiederum bei der Generation 50-plus - laut market oft passionierte Frühaufsteher - am ausgeprägtesten. Die Beibehaltung der Zeitumstellung findet bei den Unter-29-Jährigen mit 34 Prozent die im Vergleich der Altersgruppen größte Akzeptanz. Frauen (26 Prozent) präferieren den herrschenden Status quo häufiger als Männer (17 Prozent).