APA11514336-2 - 18022013 - SPIELBERG - ÖSTERREICH: ZU APA 005 CI - In Spielberg im steirischen Bezirk Murtal haben am Sonntagabend, 17. Februar 2013, bei einem Kellerbrand sieben Personen eine Rauchgasvergiftung erlitten. Die Betroffenen wurden ins LKH Leoben eingeliefert. Im Bild: Einsatzkräfte der Feuerwehr beim Rettungseinsatz. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: OBI/THOMAS ZEILER

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Steiermark
02/18/2013

Wohnhausbrand in Spielberg: Acht Verletzte

Helfer konnten in letzter Sekunde eingreifen.

Gefährliche Ausmaße hat ein Kellerbrand am Sonntagabend in einem Mehrparteienhaus in Spielberg (Bezirk Murtal) angenommen: Zahlreiche Bewohner mussten von der Feuerwehr über Drehleitern und Leitern aus den Obergeschoßen gerettet werden, weil ihnen der Weg über das Stiegenhaus durch Rauchschwaden versperrt war. Acht Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Die Helfer konnten "buchstäblich in letzter Sekunde" eingreifen, wie ein Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr meinte. Als die 70 Einsatzkräfte mehrerer Wehren gegen 20.30 Uhr in der Siedlung ankamen, drang bereits dichter Qualm aus den Kellerfenstern. Während ein Teil mit schwerem Atemschutz gegen den Brand vorging, konzentrierte sich eine andere Gruppe auf die Evakuierung der in den Obergeschoßen eingeschlossenen Bewohner: Mittels Leitern und Teleskopbühne wurden von Balkonen mehrere Menschen und ein Hund gerettet.

Brandursache noch unklar

Insgesamt acht Personen - darunter vier Kinder - wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Landeskrankenhaus Leoben gebracht. Wie es von der ärztlichen Leitung am Montag hieß, wurden vier Personen ambulant versorgt und vier stationär aufgenommen - auch bei ihnen traten keine schwerwiegenden Komplikationen auf, weshalb sie am Montag entlassen werden konnten.

Der Feuerwehr gelang, ein Übergreifen der Flammen auf die darüberliegenden Wohnungen zu verhindern. Aufgrund der starken Rauchentwicklung waren aber alle elf Wohnungen bis auf Weiteres unbenutzbar. Die Bewohner verbrachten die Nacht bei Verwandten und Bekannten. Weil durch den Brand auch die Elektroinstallation Schaden genommen hat, dürften sie erst in einigen Tagen wieder zurückkehren können, hieß es von der Gemeinde. Die Brandursache sollte im Laufe des Montags geklärt werden.

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