Wörthersee: Frau von Eisscholle gerettet

Der Wörthersee ist nicht zum Eislaufen freigegeben. Eine 66-Jährige wurde von einem Polizeihubschrauber geborgen.
Risse in einer hellen, möglicherweise eisigen Oberfläche.

Dramatischer Ausgang eines Eislauf-Ausflugs am Wörthersee: Eine 66-Jährige musste am Sonntag von einem Polizeihubschrauber von einer großen Eisscholle geborgen werden. Die Eisläuferin ging vom Klagenfurter Strandbad Loretto auf das Eis des nicht zum Eislauf freigegebenen Gewässers. "Am Weg Richtung Westen nach Reifnitz löste sich eine Scholle mit der Frau darauf. Sie konnte weder zurück nach Klagenfurt, noch bei Reifnitz vom nur vier Zentimeter dicken Eis gelangen", sagte ein Polizist.

Der Hubschrauber barg die vom Ufer abgeschnittene Pensionistin, die unverletzt blieb, im Schwebeflug. Die Polizei brachte sie auf sicherem Weg wieder zurück nach Klagenfurt. Die FF Reifnitz stand ebenso mit 15 Mann im Einsatz. "Es wird wohl immer ein paar Unverbesserliche geben - immer wieder das gleiche Theater", sagte der Polizist. Die Frau soll laut dem Beamten "wenn möglich" eine Verwaltungsstrafe aufgebrummt bekommen. Die Möglichkeit dazu wurde Sonntagnachmittag geprüft - während sich laut Exekutive noch weitere Eisläufer am dünnen Eis des Wörthersees tummelten.

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