Chronik | Österreich
02.11.2018

Weststeirer stürzte in drei Meter tiefes Erdloch und starb

Der Mann war seit 30. Oktober abgängig. Ein Suchhund der Polizei fand den Toten am Allerheiligentag.

Ein 73 Jahre alter Weststeirer ist nach einem Sturz in ein Erdloch nahe seines Wohnhauses im Bezirk Deutschlandsberg gestorben. Der Mann war seit 30. Oktober als abgängig gemeldet. Sein Bruder hatte Anzeige erstattet. Ein Suchhund der Polizei fand den Toten am Allerheiligentag, wie die Landespolizeidirektion am Freitag mitteilte.

Der Mann aus dem Bezirk Deutschlandsberg war mehrere Tage nicht mehr nach Hause gekommen. Zuletzt gesehen worden war er am vergangenen Dienstag. Daher meldete ihn sein Bruder als abgängig. Bei der Suchaktion von Polizei und Feuerwehr wurde der 73-Jährige von einem Diensthundeführer gefunden, er lag tot in einem etwa drei Meter tiefen Erdloch auf einer Wiese unweit von seinem Wohnhaus. Der Leichnam wurde von der Feuerwehr geborgen.

Erstickt oder verdurstet

Der betagte Weststeirer dürfte laut Polizei während eines Spaziergangs mit dem Kopf voraus in das Loch gestürzt sein und konnte sich anschließend nicht mehr selbstständig befreien. Der Mann war entweder erstickt oder verdurstet. Wie lange er sich in dem Erdloch befunden hatte, konnte nicht geklärt werden. Der Leichnam wurde von der Staatsanwaltschaft zur Beerdigung freigegeben.