Chronik | Österreich
04.07.2018

Wasserrohrbruch in Innsbruck: 600 Menschen ohne Wasserversorgung

Boxen mit Notwasserpaketen am Gehsteig aufgestellt, betroffene Straße für den Verkehr gesperrt.

Im Innsbrucker Stadtteil Reichenau ist es in der Nacht auf Mittwoch zu einem Wasserrohrbruch gekommen. 18 Häuser mit rund 600 Bewohnern waren laut den Innsbrucker Kommunalbetrieben (IKB) ohne Wasserversorgung. Boxen mit Notwasserpaketen wurden deshalb am Gehsteig aufgestellt. Die betroffene Straße war für den Verkehr gesperrt.

Die Burghard-Breitner-Straße wurde gegen 1.30 Uhr durch den Rohrbruch laut Polizei über die gesamte Breite aufgerissen und in weiterer Folge auf einer Länge von rund 200 Metern bis zu 40 Zentimeter hoch überschwemmt. Die dort abgestellten Pkw konnten von den Besitzern noch unbeschädigt in Sicherheit gebracht werden, hieß es. Die Wasserversorgung der betroffenen Häuser dürfte laut IKB noch bis 10.00 Uhr unterbrochen sein.

Die Sanierung der Fahrbahn werde voraussichtlich noch bis Donnerstagabend andauern. Die Ursache für den Wasserrohrbruch war vorerst noch unklar.